Kurzinformation

Curriculum/Studienplan

Studienkennzahl: 033 513
Studienform: Bachelorstudium
Studiendauer: 6 Semester
Arbeitsaufwand: 180 ECTS-Punkte
Abschluss: Bachelor of Science (BSc)
verfügbare Studienplätze: 353
Unterrichtssprache: Deutsch/Englisch
Zulassungsvoraussetzungen: Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
Aufnahmeverfahren: ja

Studienziele

Studierende des Bachelorstudiums Volkswirtschaftslehre erwerben Kenntnisse von Grundlagen, Theorien, Methoden und quantitativen Verfahren der Volkswirtschaftslehre und sind mit deren Anwendungen und Entwicklungen vertraut.

Es ist Teil des Studiums, wirtschaftliche Fragen und Zusammenhänge zu erfassen und zu analysieren, was in Verbindung mit fundierten Methoden- und Theoriekenntnissen, zu einer hohen Problemlösungskompetenz befähigt.

Ein Auslandsaufenthalt wird empfohlen.

Tätigkeitsfelder

Wer Volkswirtschaftslehre studiert hat, ist in der Lage, wirtschaftliche Zusammenhänge zu beobachten, zu interpretieren und volkswirtschaftliche Problemstellungen zu lösen. Dabei sucht die Volkswirtschaftslehre nach Gesetzmäßigkeiten und Handlungsempfehlungen für die Wirtschaftspolitik, weshalb Absolvent*innen oftmals in der politischen Beratung und in Stabstellen von Banken und Versicherungen tätig sind.

Die Zusammenarbeit mit Expert*innen anderer Fachbereiche, wie z. B. der Politik, Rechtswissenschaft und Statistik, ist für die Arbeit der Volkswirt*innen häufig unerlässlich. Neben der Tätigkeit in öffentlichen und privaten Unternehmen können Absolvent*innen auch im Journalismus arbeiten. Studierende des Bachelorstudiums Volkswirtschaftslehre haben die Möglichkeit in folgenden Berufsfeldern zu arbeiten:

  • Politische Beratung
  • Banken
  • Versicherungen
  • Öffentliche Verwaltung
  • Interessenverbände
  • Wirtschaftsjournalismus
  • Ökonomische Forschungsinstitute
  • Hochschulen

 Aufbau

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Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) - 15 ECTS
Pflichtmodule - 104 ECTS
Wahlpflichtmodule - 41 ECTS
Individuelle Vertiefung - 15 ECTS
Bachelorarbeit - 5 ECTS

 Curriculum/Studienplan

Alle rechtlichen Bestimmungen und eine detaillierte Beschreibung des Aufbaus entnehmen Sie bitte dem Curriculum.

Persönliche Anforderungen

Wer Volkswirtschaftslehre studieren möchte, sollte Freude an Mathematik haben, gute Englischkenntnisse besitzen und Interesse an der Lösung gesamtwirtschaftlicher Fragestellungen mitbringen.

Außerdem ist es wichtig, fachübergreifend denken zu können. Wen beispielsweise interessiert, ob Umweltschutz und Wirtschaftswachstum miteinander vereinbar sind, das Pensionssystem langfristig erhalten werden kann, die Arbeitslosigkeit durch Steuersenkungen verringert werden kann und was „Knappheit“ bedeutet, für den*die ist das Studium der Volkswirtschaftslehre genau das Richtige.

Zulassung

Allgemeine Informationen zur Zulassung und dem Aufnahmeverfahren zu den Bachelorstudien finden Sie auf der Website Seite des StudienServiceCenters der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Detaillierte Informationen und die genauen Fristen für die Bachelorstudien Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaft und Volkswirtschaftslehre finden sich auf studieren.univie.ac.at.

Kontakt & Hilfe

Bei studienrechtlichen und inhaltlichen Fragen zum Studium wenden Sie sich bitte an:
ssc.wiwi@univie.ac.at

Bei studienorganisatorischen Fragen bitte an:
stvvwl@univie.ac.at

Viele nützliche Informationen finden Sie außerdem auf der Seite des SSC.


Einblick ins Studium

Tina Fried, Studentin Volkswirtschaftslehre (© fotografiefetz)

Meine Erfahrungen

"Für mich war schnell klar, dass ich VWL studieren will. Man sucht sich das Studium auch danach aus, was einem am besten die Welt erklärt. An der Uni Wien gibt es einen Fokus auf empirische Methoden, das hat mich angesprochen. Bei VWL braucht man Motivation, mit Theorien und Modellen zu arbeiten – die Praxis steht am Anfang noch nicht so im Mittelpunkt. Angenehm finde ich die kleinen Kursgrößen, vor allem in späteren Semestern. Ich glaube, dass die Leute hier etwas kritischer und offener sind, das gefällt mir gut. Die Jobchancen schätze ich als gut ein, gute Volkswirt*innen wird es immer brauchen."

Mein Tipp

"Es ist sehr wichtig, kritische Fragen zu stellen. Das ist am Anfang unangenehm, aber man lernt nur, wenn man bereit ist, Fehler zu machen. Außerdem finde ich es hilfreich, sich zum Lernen mit anderen zusammenzutun."