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Sustainability Idea Challenge: Glückwunsch an James!

Your ideas matter

Das Environment and Climate Hub hat in Kooperation mit dem Entrepreneurship Service die Sustainability Idea Challenge lanciert. Orientiert an den 17 SDGs (Sustainable Development Goals) der United Nations konnten Studierende aus allen Disziplinen ihre Lösungsansätze zur Verbesserung gesellschafts- sowie umweltpolitischer Herausforderungen einreichen. Die eingereichten Ideen sollten dabei auch nachhaltig sein und von Organisationen, wie Start-ups, NGOs oder Sozialunternehmen betrieben werden können. 

Bei der Siegerehrung am Montag, welcher auch Vizerektor Dr. Ronald Maier (Digitalisierung und Wissenstransfer) beiwohnte, wurden die Gewinner*innen bekanntgegeben und im Anschluss mit einer Urkunde ausgezeichnet. Davor durften die Sieger*innen noch ihre Ideen dem Publikum vortragen. Mit ihrer Idee dürfen die drei Gewinner*innen am Climate Hackathon teilnehmen und werden von Expert*innen bei der Weiterentwicklung unterstützt. Uns freut es hierbei besonders, dass einer der Gewinner*innen von unserer Fakultät kommt - Herzlichen Glückwunsch an James Odebola!

Nigerias abnehmende ältere Bevölkerung und hier im Speziellen der älteren männlichen Bevölkerung stellt für das Land eine große Herausforderung und Problem dar. In der jüngeren Kohorte übertrifft die Population der männlichen Bevölkerung jene der weiblichen, dies kehrt sich jedoch, die Altersgruppen aufsteigend wieder um. Bei älteren Kohorten (über 50 Jahren) ist der allgemeine Anteil im Vergleich zu anderen Ländern über die letzten Jahre rasant gesunken mit jener Auffälligkeit, dass sich der vorhergehende Überhang der männlichen Bevölkerung anteilig drastisch reduziert hat. Problematisch ist dies auch angesichts der Tatsache, dass die Gleichberechtigung von Frauen sowie deren Empowerment in Nigeria noch immer eine nachrangige Stellung einnimmt und den Mann als Alleinerhalter der Familie postuliert. Diese gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnisse haben einen negativen und prekären Effekt auf die weibliche Bevölkerung und verstärken sich im Alter zusehends – die Arbeitslast wirkt sich negativ auf den Anteil der männlichen Bevölkerung über 50 Jahren aus und lässt die Frauen in prekären Situationen und Verhältnissen zurück.  Diese Umstände rufen zur Notwendigkeit und Implementierung umfassender Wohlfahrts- und Leistungsprogramme in Nigeria auf. Anhand der Entwicklung dieser Programme können sodann 4 von 17 Sustainable Development Goals gleichzeitig erreicht werden: No Poverty, Zero hunger, Reduced Inequalities und Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages. 

 

Nochmal herzlichen Glückwunsch an James!