Master - Wissenschaftliche Arbeit - während des Verfassens der Arbeit

Allgemeine Formvorschriften der Universität Wien

Alle einzuhaltenden Formvorschriften finden Sie in der Verordnung: Formvorschriften für wissenschaftliche Arbeiten.

Bitte beachten Sie zusätzlich, dass auf Grund von Pseudonymisierung der Daten bei der Plagiatskontrolle ab Seite 7 Ihrer wissenschaftlichen Arbeit keine persönlichen Daten (z.B. Matrikelnummer, Name, Lebenslauf, etc.) enthalten sein dürfen. Bitte sowohl in der elektronischen als auch in der Printversion KEINEN LEBENSLAUF einfügen.

Die Zusammenarbeit mit der Betreuungsperson

Es sollte während der Bearbeitung der Masterarbeit mindestens ein Treffen zwischen Betreuungsperson und Studierenden geben, jedenfalls bevor die erste Version der Arbeit fertiggestellt ist. Die Betreuung findet nicht im Rahmen des Konversatoriums statt.

Die Studierenden dürfen erwarten, während der Vorlesungszeiten innerhalb von 4 Wochen schriftlich oder mündlich Rückmeldung zu Fragen und vorläufigen schriftlichen Ausführungen zu erhalten. Betreuungspersonen dürfen erwarten, während der Vorlesungszeiten innerhalb von 4 Wochen schriftliche Rückmeldung zu Fragen und Anmerkungen zu bekommen.

Die Betreuungsperson darf in Absprache mit der SPL die Betreuungszusage zurücklegen, wenn über einen längeren Zeitraum und trotz wiederholter Mahnung offensichtlich kein Fortschritt bei der Bearbeitung der Masterarbeit erkennbar ist.

Format der Masterarbeit

Die Masterarbeit sollte – unter Rücksichtnahme auf die jeweilige Fachdisziplin – nach dem Muster von Artikeln in führenden wissenschaftlichen Journalen aufgebaut sein. Bitte sprechen Sie sich mit Ihrer bzw. Ihrem Betreuer*in bezüglich der konkreten Inhalte und des Aufbaus ab. Gemäß wissenschaftlicher Vorbilder sollte die Arbeit einen dem Thema angemessenen Umfang aufweisen. Bitte beachten Sie nachfolgende Richtlinien zur formalen Gestaltung. Verbindlich sind die allgemeinen Formvorschriften der Universität Wien einzuhalten.

Die gültigen Formvorschriften sind in der entsprechenden Verordnung der Universität Wien nachzulesen.

  • Die Arbeit ist in DIN A4 (210×297 mm), Hochformat und doppelseitig zu drucken.
  • In der Arbeit ist ein Abstract (min. 100 Wörter) mitzubinden. Auf jeden Fall enthalten sein muss ein Abstract in der Sprache der Arbeit. Wenn die Arbeit nicht auf Deutsch verfasst wurde, muss zusätzlich ein deutsches Abstract enthalten sein. Die Platzierung des Abstracts (vor oder nach der Arbeit) kann frei gewählt werden. Ein Abstract ist keine Zusammenfassung, sondern enthält die Motivation zur Fragestellung und Hinweise, was in der Masterarbeit bearbeitet wird. Die Platzierung des Abstracts (vor oder nach der Arbeit) kann frei gewählt werden.
  • Eine Eidesstattliche Erklärung ist nicht extra notwendig, diese ist automatisch in der Hochladebestätigung der Plagiatsprüfung enthalten (siehe Abgabe und Beurteilung)
  • Das zweisprachige Titelblatt ist gemäß der offiziellen Vorlage zu gestalten.
  • Die facheinschlägigen Zitierregeln sind einzuhalten. Beachten Sie, dass auch Abbildungen (Bilder, Grafiken, etc.) dem Zitatrecht und den Zitierregeln unterliegen. Details zum Urheberrecht und Bildnutzung finden sie auf der Website des Büro Studienpräses.

Häufige Fehlerquellen

1. Titelblatt

Seit 01. März 2016 gelten neue Titelblatt-Vorgaben! Die Vorgaben zur Gestaltung des Titelblatts sind strikt einzuhalten.

Bitte orientieren Sie sich nicht an wissenschaftlichen Arbeiten, die vor März 2016 hochgeladen wurden, sondern nehmen Sie ausschließlich die Mustertitelblätter auf der Fakultäts-Website als Vorlage. Alle Angaben am Titelblatt sind in Deutsch und Englisch anzuführen. Einzige Ausnahme ist der Titel der wissenschaftlichen Arbeit, welcher nur in der Sprache des genehmigten Themas (siehe Anmeldung des Themas und Betreuer*in) angeführt werden darf.

Link: Mustertitelblätter

2. Bereits erworbene Titel

Sollten Sie bereits einen akademischen Titel erworben haben, so muss dieser auch in u:space eingetragen sein, damit er am Titelblatt der wissenschaftlichen Arbeit angeführt werden darf. Sollte er dort nicht eingetragen sein, so haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Sie lassen den Titel durch das Referat für Studienzulassung nachtragen. Danach darf der Titel am Titelblatt angeführt werden.

oder

  • Sie erstellen das Titelblatt nur mit Namen, ohne Titel.
3. Titel der Betreuungsperson(en)

Im Online-Vorlesungsverzeichnis u:find finden Sie die korrekten Titel und Namen der Betreuungsperson(en), für die Sie sich entschieden haben.

Gemeinsames Verfassen

Wenn zwei Studierende gemeinsam die wissenschaftliche Arbeit verfassen wollen, ist folgendes zu beachten: 

  • Bereits bei der Anmeldung des Themas zur Genehmigung durch die Studienprogramm-leitung müssen beide eine eigene Anmeldung abgeben.
  • Beide Verfasser*innen müssen jeweils drei gebundene Versionen im StudienServiceCenter einreichen.
  • Es muss das Titelblatt für das Gemeinsame Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit verwendet werden.
  • Im Inhaltsverzeichnis muss klar angeführt werden, welches Kapitel von wem verfasst wurde. Nur so ist die Leistung der Studierenden getrennt beurteilbar (UG § 81 (3)).
  • Die elektronische Version der Arbeit muss auf HOPLA hochgeladen werden (https://hopla.univie.ac.at/) und zwar von jeweils allen Verfasser*innen.

Nach erfolgreichem Hochladen auf HOPLA erhalten Sie eine Hochladebestätigung (3-seitiges PDF), die Sie unterschrieben zusammen mit den gebundenen Arbeiten im StudienServiceCenter einreichen.

Das Masterkonversatorium

Das Konversatorium ist eine verpflichtende Lehrveranstaltung für alle Master-Studierenden in (Internationaler) Betriebswirtschaft, Economics sowie Banking und Finance, in der das wissenschaftliche Arbeiten geübt und der aktuelle Stand bzw. Fortschritt der Masterarbeit präsentiert werden. Die Themen und Inhalte, die in die eigene Masterarbeit einfließen (sollen), werden im Rahmen der Lehrveranstaltung vorgetragen und von anderen Studierenden kommentiert und diskutiert. Besonderer Wert ist auf das Einbringen und Umsetzen von erlernten Fähigkeiten aus dem Studium im Allgemeinen und speziell aus dem Fach, in dem das Konversatorium besucht wird, zu legen. Wenn die Masterarbeit nicht im Fach des besuchten Konversatoriums geschrieben wird, können jene Aspekte der Arbeit, die sich auf das Fach des besuchten Konversatoriums beziehen, eine besondere Rolle bei der Bewertung ausmachen.

Das Konversatorium ist eine eigene Lehrveranstaltung und die Bewertung der dort erbrachten Leistung ist klar von einer Beurteilung der Masterarbeit zu trennen. Die Bewertungskriterien für die Lehrveranstaltung werden vor dem Beginn der Anmeldephase im Vorlesungsverzeichnis u:find angekündigt und sollen sich nicht auf die eigentliche Masterarbeit beziehen.

Studierende dürfen nur für das Konversatorium angemeldet bleiben, wenn sie in der ersten Einheit eine Betreuungszusage vorlegen oder Anmeldung des Themas bereits erfolgt und durch SPL genehmigt sind. Dann dürfen sie nach der offiziellen Abmeldefrist nicht mehr abgemeldet werden. Das Konversatorium sollte dem Curriculum zugeordnet sein, Ausnahmen müssen durch die Studienprogrammleitung genehmigt werden. Es gibt keine weiteren Vorgaben, welches der angebotenen Konversatorien besucht werden kann bzw. muss, aber es darf nur einmal absolviert werden.