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Austrian Corona Panel Project: Wer jetzt nicht im Boot ist, steigt nicht mehr ein

04.07.2022

Nach über zwei Jahren und 32 Erhebungswellen kommt das Austrian Corona Panel Project zum Abschluss. Projektleiter Bernhard Kittel zieht im Interview mit dem Wissenschaftsmagazin Rudolphina, eine Bilanz des umfassenden Projekts.

Die COVID-19-Pandemie habe Differenzierungen und einen Entsolidarisierungstrend in der österreichische Gesellschaft beschleunigt und weiterentwickelt, erklärt Bernhard Kittel, Professor für Wirtschaftssoziologie. Vor allem Menschen, die jetzt nicht bereit sind Maßnahmen mitzutragen, seien nicht mehr zu erreichen. Jugendliche wurden von den Maßnahmen besonders getroffen und gaben an, sich einsam zu fühlen.

Die interdisziplinäre Forschungsgruppe beschäftigte sich seit Beginn der COVID-Pandemie mit der Frage, wie die Bevölkerung die Krise wahrnimmt und welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft hat. 

Das Interview mit Projektleiter Kittel lesen Sie in Rudolphina, dem Wissenschaftsmagazin der Universität Wien: Corona-Maßnahmen: Wer jetzt nicht im Boot ist, steigt nicht mehr ein

Die veröffentlichten Ergebnisse der Panelumfragen sind am Corona-Blog nachzulesen: viecer.univie.ac.at/coronapanel

 

 

Sylvia Kritzinger, Hajo Boomgaarden, Barbara Prainsack und Bernhard Kittel untersuchten mit Kolleg*innen im multidisziplinären Team die Einstellung und Verhalten in der Corona-Pandemie. Foto: FWF/Luiza Puiu