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Lohnt sich Leistung im Job? Was eine neue Umfrage über Österreichs Arbeitswelt verrät

17.09.2026

Jede*r vierte Österreicher*in ist überzeugt, dass sich Leistung im Job nichtwirklich lohnt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Linzer Market-Instituts im Auftrag von DER STANDARD. Eine Zahl, die aufhorchen lässt, auch wenn Österreich damit optimistischer ist als Deutschland, wo es laut einer Spiegel-Umfrage mehr als ein Drittel sind.

Als Hauptgründe nennen die Befragten hohe Steuerbelastung auf Mehrarbeit, fehlende Kaufkraft trotz Einsatz und, besonders bei der jüngeren Generation den Verlust von Freizeit und Lebensqualität.

Viele Menschen machen sich auch Sorgen in Hinblick auf die rasante Entwicklung von Künstlichen Intelligenz und deren Bedeutung und Einfluss auf den Arbeitsmarkt: Jede*r vierte Österreicher*in sieht den eigenen Arbeitsplatz durch KI gefährdet. Diese Einstellung hat laut Forschung sogar weitreichende Konsequenzen:

Univ.- Prof. Christoph Fuchs (Institut für Marketing und International Business) zeigte in einer Studie: Menschen, die KI als "Jobkiller" wahrnehmen, haben auch weniger Vertrauen in die Demokratie. Sie engagieren sich weniger politisch, etwa bei Diskussionen, Bürgerbeteiligung und der Mitgestaltung von Technologiepolitik.

„Wenn Menschen das Gefühl haben, von KI verdrängt zu werden, äußern sie Zweifel am politischen System", fasst Fuchs zusammen. Seine Einschätzung: Die Ergebnisse sind ein Warnsignal. In einer Zeit, in der demokratische Legitimität ohnehin unter Druck steht und der gesellschaftliche Einfluss auf KI-Entwicklung wichtiger denn je ist.

 

Den vollständigen Artikel gibt es auf derstandard.at.

Neue Studie: Lohnt sich Leistung im Job? Jeder Vierte sagt Nein