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Herzlich Willkommen: Im März hat eine neue Professur an der Fakultät gestartet

Mit März hat ein neuer Professor an unserer Fakultät gestartet - herzlich Willkommen, Univ.- Prof. Thorsten Grohsjean!

Unsere Fakultät ist mehr als nur ein Arbeitsplatz - sie ist ein Ort des Austausches, des Forschens und des gemeinsamen Gestaltens. Hier verbinden wir exzellente Wissenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung und schaffen einen Raum für Ideen, Innovation und Zusammenarbeit. 

Schön, dass Sie Teil unserer Fakultätsgemeinschaft sind!


Univ.- Prof. Thorsten Grohsjean

Professur für Organisation

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Zusammenarbeit und Wettbewerb zwischen Einzelpersonen und Teams 
  • Mitarbeiter*innenmobilität 
  • Organisatorische Zugehörigkeit 
  • Ideenfindung und - auswahl

"Ich untersuche, wie Organisationen ihre Mitarbeiter*innen prägen und wie diese Prägungen die Entscheidungen des Einzelnen beeinflussen, was sich wiederum auf die Leistungsfähigkeit der Organisation auswirkt. Während in der Forschung häufig die direkten Auswirkungen organisatorischer Merkmale auf die Leistungsfähigkeit von Organisationen untersucht wurden, untersuche ich den indirekten Weg, wie organisatorische Merkmale die Mitarbeiter*innen und ihre Entscheidungen prägen (von Makro zu Mikro), was wiederum die Leistungsfähigkeit der Organisation prägt (von Mikro zu Makro). Ich untersuche diesen indirekten Zusammenhang anhand von zwei Strömungen. In einer Reihe von Arbeiten untersuche ich, wie organisatorische Zugehörigkeiten zwischenmenschliche Beziehungen prägen und die dyadischen Interaktionen von Individuen innerhalb und zwischen Organisationen beeinflussen. Im zweiten Themenbereich konzentriere ich mich auf die Ressourcenallokation zwischen konkurrierenden Alternativen und untersuche, wie organisatorische Merkmale, wie beispielsweise die Struktur des Entscheidungsprozesses und die Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums, die Auswahl strategischer Alternativen beeinflussen.

 

Der Großteil meiner Forschung basiert auf groß angelegten quantitativen Datenanalysen in Kombination mit halbstrukturierten Interviews. Ich verwende einzigartige Daten, die ich durch das Scraping mehrerer Datenquellen, insbesondere aus der Videospielentwicklungsbranche und verschiedenen Sportarten (z. B. Eishockey, Basketball und Fußball), oder durch die Zusammenarbeit mit Organisationen (z. B. ARUP) sammle. In der Regel vergleiche ich mehrere Informationsquellen, um Verzerrungen durch gemeinsame Methoden zu vermeiden. Halbstrukturierte Interviews helfen mir, den Kontext meiner Studien besser zu verstehen und Aufschluss über Mechanismen zu geben, die mit Archivdaten oft nur schwer darstellbar sind. Seit kurzem stütze ich mich auch auf Laborexperimente. Inspiriert durch den Austausch mit Forscher*innen unterschiedlicher Fachrichtungen versuche ich, Brücken zwischen den Disziplinen zu schlagen und die von ihnen entwickelten Instrumente zu nutzen und anzupassen. Beispielsweise habe ich Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung aus der Informatik in meine Studien integriert.“