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Beitrag: Univ.-Prof. Kittel und sein Team erforschen Jugendarbeitslosigkeit

Im Auftrag des Sozialministeriums arbeitet Univ.-Prof. Bernhard Kittel (Leiter des Instituts für Wirtschaftssoziologie) gemeinsam mit seinen Kolleginnen Dr. Nadia Steiber und Dr. Monika Mühlböck an einem Forschungsprojekt über die sozialen Hintergründe und Auswirkungen von Jugendarbeitslosigkeit in Wien.

Unter dem Titel „Der Arbeitsmarkt verzeiht keine Fehler“ wurden am 22. Februar in der Printausgabe von derStandard im Teil "Forschung Spezial" (S. F7) einige Studienergebnisse veröffentlicht.

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Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden über 1200 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 28 Jahren zu ihren Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit befragt. Zusätzlich wurde erhoben, wie sich ein Zustand ohne Beschäftigung auf Gesundheit, Wohlbefinden, Motivation und andere Einstellungsmuster auswirken kann.

Bernhard Kittel, Nadia Steiber und Monika Mühlböck konnten aufzeigen, dass Arbeitslosigkeit zu einer Abwärtsspirale führt, welche sich auf das gesundheitliche und psychische Wohlbefinden und die soziale Vernetzung der Befragten auswirkt.

Besonders schwerwiegend waren die Auswirkungen auf den Zugang zu Arbeit, wenn die befragten Jugendlichen durch unterschiedliche Umstände (Krankheit, familiäre Probleme, etc.) im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus dem Bildungssystem ausstiegen.